www.sein-und-wirken.de "Die Essenz der Zukunft ist nicht Logik und Vernunft. Sie ist Vorstellungskraft, Hoffnung and Glaube." Dee W. Hock, Gründer und Ceo der "Chaordic Alliance" Gründer und CEO im Ruhestand von VISA Wie können wir die schöpferische Kraft in uns selbst entdecken und auf ein gemeinsames Ziel ausrichten? Dieser Frage widme ich mich, seit dem ich mit Menschen in den unterschiedlichsten Kontexten und Lebensbezügen arbeite. Ich begleite Organisationsentwicklungs-Projekte (kurz OE-Projekte) ,werde zu Konfliktklärungen hinzugezogen, moderiere Workshops, die fachliche Themen zum Inhalt haben oder der Gruppe dazu dienen sollen, wieder arbeitsfähig zu werden. Neben dieser Arbeit mit bestehenden Gruppen führe ich auch offene Seminare durch (z.B. zu Themen wie Führen in Zeiten des Wandels, Moderation, Projektarbeit und Organisationsentwicklung für Führungskräfte). In meiner Arbeit habe ich Erfahrung in der Anwendung verschiedener Theorien und Modellen gesammelt, von denen sich manche als recht nützlich erwiesen, wenn es darum ging, ein tieferes Verständnis einer gegeben Situation zu gewinnen, den Blick zu weiten, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken sowie wirkungsvoller zu führen und zusammenzuarbeiten. Ein paar dieser bewährten Theorien und Modelle stelle ich hier zur Verfügung. Ganz in der Tradition des systemischen Konstruktivismus bezeichne ich sie gerne als mentale Landkarte. Unter einer mentalen Landkarte verstehe ich ein Modell, welches wir uns in unserem Kopf zurechtzimmern, um die Komplexität der Welt soweit zu vereinfachen, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können und uns davor bewahrt, in der Informationsflut, die ständig auf uns einstürzt, zu ertrinken. Aufgrund der zahlreichen Fragen, die mir Teilnehmer in meinen Seminaren stellten und der sich daraus ergebenden Diskussionen sowie meinen Erfahrungen im Gebrauch dieser Modelle, habe ich mir erlaubt, die eine oder andere Landkarte weiterzuentwickeln. Von einer guten Landkarte erwarte ich nicht nur, dass sie mir bei der Orientierung hilft, wo ich gerade stehe. Ich erhoffe mir auch genügend Informationen, um eine gute Entscheidung treffen zu können, wohin ich als nächstes meine Schritte lenken will, um dem gesetzten Ziel näher zu kommen. Eine Landkarte ist aber kein Rezeptbuch. Ein Rezeptbuch nimmt mich bei der Hand und empfiehlt mir detailliert, was ich als nächstes tun muss, damit die Speise nachher schmeckt. Diesen Dienst erweist mir eine Landkarte nicht. Sie versorgt mich nur mit Informationen über die Beschaffenheit des Gebietes in dem ich gerade bin. Ob und wie ich diese Informationen verwende, bleibt mir überlassen. Das gilt auch für die mentalen Landkarten, die hier beschrieben sind. Eine Landkarte, die mir besonders am Herzen liegt, würde den Rahmen dieser Website sprengen. Sie ist als Buch in Form eines Märchens veröffentlicht und kann als symbolischer Leitfaden für die innere psychisch-spirituelle Entwicklung gelesen werden. Näheres siehe hierzu auf der Website zum Buch: www.ein-unvermeidliches-geschenk.de Das erweiterte Globe-Modell nach Ruth Cohn, das ich unter anderem hier vorstelle, habe ich - wie der Name schon sagt - in seinen Grundzügen nicht erfunden, sondern lediglich erweitert. Es basiert auf dem sogenannten TZI-Modell ("Globe") von Ruth Cohn. Im Laufe der Jahre habe ich jedoch weitere wertvolle Modelle gefunden, die hervorragend genau jene Punkte detailliert beleuchten, die im ursprünglichen Modell von Ruth Cohn eher allgemein gehalten sind bzw. gar nicht erwähnt werden - also sozusagen noch weiße Flecken waren. Umso erfreuter war ich, als sich mit der Zeit herausstellte, dass sich diese verschiedenen Landkarten im TZI-Modell von Ruth Cohn integrieren lassen. Wenn ich von etwas überzeugt bin, stelle ich es auch gerne denjenigen zur Verfügung, für die es ebenfalls nützlich sein könnte. Zumal wir Menschen in einer zunehmend komplexer werdenden Welt mehr denn je auf ein tiefes Verständnis dessen angewiesen sind, was es eigentlich heißt, professionell zusammen zu arbeiten, wenn wir das evolutionäre Experiment "Menschheit" auf dem Planeten Erde nicht vorzeitig scheitern lassen wollen. Die Kunst des gemeinsamen Wirkens mit Erfolg - so ist mir im Laufe der Jahre mit Hilfe hervorragender Pioniere, Praktiker und Vordenker in diesem Bereich deutlich geworden - ist im Grunde die Kunst miteinander zu leben. ![]() Welche Kultur der Führung und Zusammenarbeit benötigen wir, um unseren kostbaren Planeten Erde in einen menschenwürdigen und friedvollen Ort im All zu verwandeln - und das mit wirtschaftlichem Erfolg? Das Bewusstsein der Vergänglichkeit, vereint mit der Berücksichtigung des enormen Potenzials der menschlichen Existenz, verleiht uns ein Gefühl der Dringlichkeit. Der XIV. Dalai Lama Diese zweite Frage bewegt mich zunehmend mehr und gibt meiner beruflichen Arbeit einen tieferen Sinn. Denn meine Hoffnung ist, dass es uns als Menschheit gelingt, unseren kostbaren Planeten Erde nicht nur für kommende Generationen zu erhalten, sondern ihn auch endlich zu einem menschenwürdigen und friedvollen Zuhause für Alle zu machen. Klingt illusionär, nicht wahr? Aber nur der Mut und die Entschlossenheit unserer Vorfahren, das unmöglich Erscheinende doch zu versuchen, ermöglicht es beispielsweise Ihnen und mir, per Computer über das Internet in Verbindung zu treten, anstatt es mit einer Buschtrommel zu versuchen - obwohl das für mich eine durchaus reizvolle Alternative wäre (siehe hierzu meinen Beitrag zum Thema Trommeln Das Tun und das Nicht-Tun).
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